Meisterhafte Häuser

Der Tag ist noch jung, und die Rückreise nach Nürnberg wird knapp 5 Stunden in Anspruch nehmen. Welches attraktive Zwischenziel könnten wir uns vornehmen? Die Wahl fällt auf das Bauhausmuseum in Dessau, die zugehörige Adresse ist schnell gefunden. Zwei Stunden später stehen wir vor dem markanten bauhaustypischen Gebäude. Der Eintritt ist frei, denn heute ist Tag des offenen Denkmals. Und um ein solches handelt es sich ja auch.

Dass er sich in einem ehemaligen Schulgebäude befindet, würde hier selbst ein Blinder merken. Für Sehende gibt es einen Lageplan: Bauhausgebäude, Meisterhäuser, Bauhaus Museum. Aha, das Museum befindet sich also ein Stück abseits. Dies ist einer jener Augenblicke, in welchem sich von jetzt auf gleich ein jahrelang gepflegter Irrtum lichtet: Bauhausgebäude und Bauhausmuseum sind keineswegs ein- und dasselbe. Der Wegweiser draußen an der Straße verrät, dass die Wegstrecke zwischen beiden fast eineinhalb Kilometer beträgt.

Nun gut, dann besichtigen wir eben zuerst die Reihe der Meisterhäuser, denn die liegen nur 600 Meter entfernt. Auf dem Lageplan ist das praktisch gegenüber. Aber der Lageplan ist nicht maßstäblich. Nach gefühlt einem Kilometer Fußmarsch stehen wir vor dem ersten Haus – und werden etwas unfreundlich empfangen: nein, die Bauhaus-Eintrittskarten gelten hier nicht. Nein, es sind auch in den nächsten zwei Stunden keine Zeitfenster-Tickets mehr verfügbar. Dass der Fussmarsch umsonst gewesen sein soll, will mir nicht in den Kopf. Nach gutem Zureden der Liebsten lasse ich mich aber umstimmen, und wir buchen das nächst mögliche Zeitfenster.

Hier lebten vor 90 Jahren Klee, Kandinsky und Feininger mit ihren Familien

Aber wo ist denn nun das Museum? Da mir der Sinn nicht nach Wandertag steht, laufen wir erst einmal zum Auto zurück. Und bleiben prompt am Bauhaus-Café hängen, wo hungrigen Besuchern leckere Burger serviert werden. Nach dem Verzehr derselben ist das Zeitfenster auf eine Stunde geschrumpft. Stand da vorhin nicht auch ein Wegweiser zur Anhaltischen Gemäldegalerie? Die ist zwar, so viel ich weiß, schon seit Jahren wegen Renovierung geschlossen, aber ob das überhaupt noch aktuell ist?

Fünf Minuten später stehen wir vor einem Gebäude, das sich mittels beschrifteter Auslegerflagge als die gesuchte Galerie ausweist. Aber wo ist der Eingang? An der rückwärtigen Tür wird darum gebeten, die Ausstellung nur mit Maske zu betreten. Aber die Tür ist verschlossen, und es sind auch keine Öffnungszeiten angeschrieben. Eine Passantin vermutet die Galerie im Nebengebäude. Aber das Nebengebäude ist dafür viel zu klein. Und nun? Intuitiv mache ich im Hintergrund zwischen den Bäumen ein weiteres Gebäude aus. Vielleicht dort? Der Haupteingang des Schlösschens ist versperrt, aber am Seiteneingang werden wir fündig: „Das Museum ist geschlossen, die Neueröffnung wird mit ausreichendem Vorlauf angekündigt werden.” Na, das ist doch mal etwas. Denn auf der Website steht nur „bald”, und man weiß ja aus Erfahrung, wie aktuell Websites oft sind.

Ein weiteres Museum ist das Technikmuseum Hugo Junkers, unschwer zu erkennen an ein paar alten Flugzeugen, die auf dem Museumsgelände parken. Leider reicht die Zeit nicht mehr für einen Besuch.

Denn nun steht ein Besuch bei Prominenten an, wir beginnen bei Walter Gropius. Dessen Haus ist zwar nicht mehr das Original, aber man hat es nach seinen Plänen wieder aufgebaut. Leider wirkt das weiß gestrichene Gebäude mit seinen verbarrikadierten Fenstern von außen eher wie ein unfertig aufgegebener Rohbau. Im Haus von Paul Klee am anderen Ende der kleinen Reihensiedlung wiederum fühlt man sich sofort wohl: wären da nicht die heute nicht mehr gebräuchlichen Drehlichtschalter, man könnte glauben, in einem modernen Neubau zu stehen, so zukunftsweisend war die Architektur des Bauhausgründers. Undeutsch, nannten die Nazis diesen Baustil und lehnten ihn ab. Klee und seine Nachbarn Kandinsky, Feininger und Moholy-Nagy sahen das naturgemäß völlig anders. aber das alles ist lange her, auf die Auflösung der Bauhausschule folgten Krieg und DDR. Heute hat man sich wieder besonnen und den Häusern den Rang eines Weltkulturerbes verliehen. Wie anders wäre die Weltgeschichte doch verlaufen, hätte man sich damals an den Genies orientiert statt an den Populisten.

Der Vollständigkeit halber steht nun aber nun doch noch der Besuch im neuen Bauhausmuseum an, ein gläserner Kasten im Stadtzentrum, dessen Anliegen es ist, das Bauhaus als einen lebendigen Ort darzustellen, an dem gelernt und gelehrt, künstlerisch experimentiert und an industriellen Prototypen gearbeitet wurde. Die damals ausgesprochenen Verfemungen sind ein Teil dieser Geschichte und werden im Foyer vorgetragen.

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Schrecklich schöne Ausstellungen

Das Humboldt Forum bietet Raum für mehrere Ausstellungen, teils temporär und teils dauerhaft. Eine davon haben wir gestern schon besucht, für heute haben wir weitere drei Zeitfenster reserviert und beginnen im ersten Obergeschoss mit „Nach der Natur”. Hier steht ein Relief des Aletschgletschers neben einer Sammlung chemischer Farben, das bunte Skelettmodell eines frühen Landlebewesens, eine Zusammenstellung diverser Mineralien und eine kleine Sammlung von PCs der frühen 80er-Jahre: Apple IIe, IBM PC, Macintosh Classic, Osborne. Genau genommen stehen aber nur die Exponate, die Vitrinen hängen allesamt von der Decke und schaukeln, wenn man sich versehentlich dagegen lehnt. Wahrscheinlich erleichtert es die Reinigung des Fußbodens. Aber was verbindet all diese exemplarisch angerissenen Themen? Nun, es geht wohl um die Humboldt Universität, wir haben es also mit einer interdisziplinären Ausstellung zu tun. Man könnte sich, entsprechende Interessen vorausgesetzt, stundenlang mit den dargestellten Themen beschäftigen, allein der sprachgeschichtliche Abschnitt bietet Dutzende von Audioaufnahmen diverser Sprachen und Mundarten. Zugleich lockt aber ja auch das nächste gebuchte Zeitfenster.

„Schrecklich schön” sollen die Exponate der Ausstellung über Elefanten und Elfenbein sein, die uns im Erdgeschoss erwartet. Auch dieses Thema bietet sehr viele Aspekte, von der Eiszeitkunst, die mit einem kleinen Mammutfigürchen vertreten ist, über riesige Stosszähne und Schädel zu allerlei Schnitzwerk aus dem edlen Material. Immer wieder wird daran erinnert, dass Elefanten vor allem wegen ihrer wertvollen Stoßzähne gejagt werden, ein Wandteppich zeigt eine dazu passende Jagdszene. Und über alledem liegt ein Geräusch, das entfernt an das Brüllen eines Raubtieres erinnert. Ist es aber nicht: was die Besucher vernehmen, aber zunächst nicht einordnen können, ist der schwere Atem einer sterbenden Elefantenkuh. Man hat hier wirklich keinen Aspekt ausgelassen. Was passiert, wenn Elefantenbullen wütend werden, zeigt ein völlig demolierter Geländewagen, dessen Insassen die Attacke aber überlebt haben sollen.

Als drittes Zeitfenster erwartet uns abschließend noch der Schlosskeller. Denn es wurden ja nur die oberen Teile des alten Gebäudes dem Erdboden gleich gemacht. Man steigt also hinab und erfährt, wo die Köche die Hühner gehalten haben, bevor sie zubereitet und den feudalen Herrschaften serviert wurden. Auch Porzellanscherben hat man gefunden und sogar die Zapfhähne einiger Weinfässer. Ein interaktiver Leuchttisch fordert zum Wegwischen der virtuellen Sandschicht auf, in Coronazeiten natürlich mit Handschuhen. Zum Vorschein kommen allerlei Abbildungen von Gebäuden und Grundrissen.

Unser heutiges Abendprogramm und eigentlicher Grund der Reise ist die neue Show „Arise” des Friedrichstadt-Palastes. Wir sitzen ziemlich weit rechts, aber so nah an der Bühne, dass wir den Tänzern und Tänzerinnen quasi direkt in die Augen schauen – falls sie nicht gerade weit oben im Trapez ihre atemberaubende Artistik darbieten. Wie eng und auf Präzision gearbeitet die Nummern gestrickt sind, zeigt sich in Form zweier Stürze ins Sicherheitsnetz. Natürlich gibt es auch wieder eine Einlage mit Wasser auf der Bühne. Und wie es sich für eine Varietéshow gehört, begleiten Licht- und Nebeleffekte die Vorstellung. Natürlich vergeht die Zeit wie im Flug, aber erfreulicherweise liegt ja das Hotel nur einen Katzensprung vom Palast entfernt.

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Erster Besuch im Humboldt Forum

Hurra, wir fahren nach Berlin, und das aus zwei Gründen. Zum einen ist das Humboldt Forum endlich für die Öffentlichkeit zugänglich, zum anderen wartet der Friedrichstadt-Palast mit einer neuen Show auf. Mit dem „Arcotel Velvet” hatten wir zudem ein Hotel in fußläufiger Entfernung gefunden, noch nicht ahnend, dass das auch aus Gästesicht ein absoluter Glücksgriff war.

Denn das Oranienburger Tor liegt nicht nur günstig am Schnittpunkt einer U-Bahn mit einer Straßenbahn, es gibt dort auch einige Geschäfte in Laufweite – und einen Platz, um das Auto unterzustellen. Vorher werde ich noch gefragt, ob es denn kürzer als fünf und schmäler als zwei Meter sei und anklappbare Außenspiegel habe. Dann darf ich damit vor das Rolltor fahren und dasselbe per Chip öffnen: vor mir liegt eine Art Garage mit Rampen, auf die es einigermaßen exakt einzuparken gilt. Handbremse anziehen und Fahrzeug verlassen, dann schließt sich das Tor, und das Auto wird zu einem kompakten Würfel zusammengedrückt. Zumindest hört es sich so an. Kurze Zeit später steht an derselben Stelle ein Audi. Er gehört aber dem Mann, der neben mir steht und ebenfalls einen Chip in den Händen hält. Ich hoffe, das funktioniert übermorgen mit meinem Prius genauso.

Im Hotel bewohnen wir das Zimmer 405. In den Aufzug nach oben steigt auf der dritten Etage ein Staubsauger ein. Nur der Schlauch, denn der stand wohl angelehnt draußen. Die zugehörige Putzkraft entschuldigt sich, dann geht es weiter. Das Zimmer ist geräumig, hat eine vom Naßraum getrennte Toilette und verfügt über zwei Sitzgelegenheiten: in vielen Hotels leider keine Selbstverständlichkeit.

Als wir wieder auf die Straße treten, ist sie nass. Aha, es hat geregnet. Aber nur bis zur Straßenmitte. Demnach war es wohl doch die Straßenreinigung. Wir beschließen, den nach 452 Kilometern Fahrt deutlich aufkommenden Hunger mit einem Nudelgericht aus der PHO-Noodlebar gegenüber zu stillen. Deren Mitnehmgerichte sind zwar nicht ganz billig, dafür aber reichhaltig und wohlschmeckend.

Frisch gestärkt geht es sodann zu Fuß, vorbei an Bodemuseum und Lustgarten, zum neuen Berliner Schloss hinüber. Dessen Ähnlichkeit mit dem 1950 abgerissenen Stadtschloss ist aber in weiten Teilen nur äußerlich, im Inneren erwartet uns ein moderner Zweckbau mit großzügigem Foyer, einem einladenden Innenhof, einer Passage, einer Treppenhalle sowie funktionalen Räumen auf vier Etagen plus Keller. Allein die inneren Seiten der fünf Eingangsportale und drei Seiten des Schlüterhof genannten Innenhofs erstrahlen in derselben barocken Ausstattung wie früher.

Die Wiedererstehung des Schlosses ist im Skulpturensaal dokumentiert, wo auch einige gerettete Architekturteile des ursprünglichen Baus ausgestellt sind. Über die Geschichte des Platzes wiederum informiert das Videopanorama direkt neben dem Nikolaiportal.

Es ist schon ein skurriles Bauwerk, das da nun den Platz des früheren Berliner Schlosses einnimmt: teils rekonstruiert, teils modern, auf keinen Fall aber etwas, das man als Schloss bezeichnen könnte. Denn auch wenn es exakt denselben Luftraum ausfüllt und exakt dieselben Außenfassaden zeigt: es ist im Inneren ein völlig anderes Gebäude, das eher an ein modernes Einkaufszentrum erinnert, mit langen Rolltreppen, viel Glas und Cafés mit Sitzgelegenheiten, wo man herrlich entspannt seinen Cappuchino schlürfen und dabei über die soeben besuchte Ausstellung sprechen kann.

Und deren gibt es im Humboldt Forum gleich mehrere. Noch am Anreisetag besuchen wir „Berlin global”, eine Ausstellung, bei der die Besucher mit einem Abstimmgerät ausgestattet werden und dann unter anderem verschiedene Türen durchschreiten müssen: will ich eine offene Stadt? Oder lieber eine soziale Stadt? Will ich Bewährtes schützen oder lieber Neues wagen? Und in welcher Form würde ich mich an einer Revolution beteiligen? Die gesellschaftlichen Hintergründe solcher Fragen liefern die Bilder und Videos an den Wänden, aber auch die Ausstellungsstücke selbst. Wofür interessierten sich die Berliner während des Kaiserreichs, in der Zwischenkriegszeit oder während des Kalten Krieges, als mitten durch Berlin eine trennende Mauer verlieft?

Die hereinbrechende Nacht beschert den Berlinern heute bunt beleuchtete öffentliche Gebäude, das markante Bode-Museum sieht aus wie eine Jahrmarktsbude. Und alles was Beine hat ist unterwegs.

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Blumenstadt Erfurt

Der Erfurter Egapark hat eine lange Geschichte, von der Westdeutsche nur wenig wissen: fragte man uns nach namhaften Veranstaltungsorten der IGA, der Internationalen Gartenbauausstellung, so fielen uns wahrscheinlich auf Anhieb der Hamburger Planten-un-Blomen-Park, der Stuttgarter Killesberg oder der Münchner Westpark ein, während die „Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder” von 1961 als deren Gegenveranstaltung wohl kaum jemandem geläufig wäre. 30 Jahre nach der Wende darf Erfurt auf dem historischen Gelände nun heuer mit der Buga 2021 erneut eine große Gartenschau ausrichten.

Die lange Tradition Erfurts als „Blumenstadt” zeigt sich auch darin, dass im Hauptgebäude der Zitadelle Cyriaksburg seit nunmehr 60 Jahren auch das Deutsche Gartenbaumuseum untergebracht ist. In der Buga-Zeit kann man nur beides zusammen besuchen, also beginnen wir unseren Rundgang erst einmal dort. Gezeigt wird die Geschichte des Gartenbaus, die Biologie der Pflanzen sowie deren Züchtung, Anbau und Vermarktung, sei es nun in Form von Gartenerzeugnissen oder im Sinne der Erholung und Entspannung.

Die kinetische Pflanze „Valentine” ist Anschauungsobjekt und Kunstwerk zugleich: durch Plastikschläuche fließen, für die Besucher gut sichtbar, Wasser und Nährstoffe, es wird Umgebungsluft aufgenommen und in Pflanzenmasse umgewandelt, dargestellt durch einen sich aufspreizenden Laubrechen. Man könnte ihr stundenlang dabei zusehen.

Die heutige Cyriaksburg ist der verbliebene Teil einer einst viel größeren Zitadelle. Deshalb befindet sich der Tiefbrunnen auch nicht direkt unter dem Gebäude, sondern ist über einen langen unterirdischen Gang erreichbar, an dessen Ende man in die schaurige Tiefe hinunterblicken kann.

Wieder draußen im Gelände, meldet sich der Hunger auf Thüringer Rostbratwurst. Zuerst steht aber noch der Besuch im Zwei-Zonen-Klimahaus „Danakil” an, denn man braucht für den Eintritt ein Zeitfenster, und wir haben unseres für 11:45 Uhr gebucht. Der Weg führt zuerst durch das Wüstenhaus, dann durch das Regenwaldhaus. Im ersten ist außer Sand und allerlei Kakteen nicht viel zu sehen, denn die Tiere sind offenbar gewerkschaftlich organisiert und haben gerade Mittagspause. Das gilt auch für das wachhabende Erdmännchen: schaute es bei unserem allmählichen Näherkommen noch aufmerksam in die Runde, ist es damit Punkt 12 Uhr vorbei, und es kommt auch keine Ablösung. Schade. Dafür ist aber das Tropenhaus voller Leben, wir ergötzen uns an frei fliegenden Schmetterlingen, sehen ein Weilchen den Blattschneider-Ameisen zu, entdecken zwischen den Blättern ein Paar grellgelbe Pfeilgiftfrösche und sehen dem Chamäleon in die Augen: abwechselnd mal ins linke, dann wieder ins rechte. Ob das Erdmännchen inzwischen wieder Posten bezogen hat? Leider nein. Den ganzen Weg durch beide Häuser noch einmal laufen gefällt uns nicht, wir wenden also – und werden dafür gerüffelt.

Draußen dann endlich Rostbratwurst. Mit Senf. Im Brötchen. Denn die Wurst will ja irgendwie in der Mitte festgehalten werden.

Die Buga verteilt sich auf zwei Hauptstandorte: Egapark und Petersberg. Im Geländeplan zwar ist beides eingezeichnet, aber leider nicht, wie man von einem Gartenteil in den anderen gelangt. Zudem sind beide Pläne unterschiedlich orientiert. Gravierendstes Manko ist aber die Regel, dass man den verlassenen Parkteil nicht erneut betreten darf: eine Veranstaltung im anderen Gartenteil besuchen ist also nicht drin. Außer man fragt in der Info nach dem Weg, dann erhält man ein Bändchen für den Wiedereintritt.

Gelohnt hat sich die zweimalige Fahrt mit der Straßenbahn dennoch nicht, denn meine Pressekarte gilt für diesen Ausstellungsteil nicht, und Einzelkarten gibt es auch nicht.

Zurück im Egapark steht nun der lange Rundweg über Blumenhalle, Begrüßungsbeet, verschiedene alte und neue Themengärten und das Rosencafé an, wo ein Alleinunterhalter Schrammelmusik zum besten gibt, in deren Texten sich „Wien” auf „gern” reimt. Aber wer hört schon so genau hin, wenn er doch mit dem Verarbeiten der vielen visuellen Eindrücke beschäftigt ist?

Die Wasserspiele der Lilienterrasse fügen einen weiteren hinzu, denn sie schleudern Stakkatos in die Luft, die eher zu einem Tango als zu einem Wiener Walzer passen würden.

Inzwischen ist es 5 Uhr nachmittags geworden, und das Gelände leert sich bemerkenswert rasch und gründlich. Dabei verbleiben doch noch ganze zwei Stunden bis zur Schließung! Wir können also noch den Aussichtsturm besteigen, mit herrlichem Rundblick über die Stadt und die Berge des Thüringer Waldes, und den ausgedehnten japanischen Garten mit seinen Felsen und Wasserspielen durchstreifen. Und da wir in der Nähe des unteren Eingangs geparkt haben, müssen wir von dort auch nicht wieder hochlaufen.

Acht Stunden hat unser Aufenthalt gedauert, und wir haben noch längst nicht alles gesehen. Das ist wohl auch der Grund, warum es neben den Tageskarten auch Zweitageskarten gibt.

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Bleibende Erinnerung

Die Nachbearbeitung der Videoclips läßt einen die Wanderung quasi ein zweites Mal erleben, unterstrichen von passender musikalischer Umrahmung, für die beim Kurzfilm „Firstalm und Bachalpsee” das Schwyzerörgeli-Trio Sännebüeblä sowie das Schwyzerörgeliquartett Hansruedi Kappeler sorgen. Besten Dank dafür.

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Tiefblicke

Die Gemeinde Grindelwald und der frühere US-Präsident Trump scheinen denselben Berater zu haben, denn hier steht überall „Grindelwald First“. Gemeint ist aber natürlich die Bergbahn zur Firstalm samt zugehöriger Bushaltestelle. Heute wollen wir aber zur einzigen in diesem Urlaub noch nicht befahrenen Bahn, nämlich zum Pfingstegg.

Eigentlich ist das Pfingstegg ja ein Nachmittagsziel, denn es liegt im Schatten des Mättenbergs. Das macht aber nichts, denn das eigentliche Ziel ist heute der Weg zur Bäregg-Alm, hoch über dem Tal der Weißen Lütschine mit der Gletscherschlucht. Und dort oben scheint die Sonne bereits am Morgen hin. Man muss also nur dem Bergpfad folgen, der um die steile Flanke des Mettenbergs herumführt, immer so, dass man glaubt, die nächste Ecke wäre die Schlüsselstelle, wo man endlich aus dem Bergschatten heraustritt. Aber dann erblickt man von dort doch nur wieder eine weitere Schattenpassage. In einem ständigen Auf und Ab zieht sich der Weg unter steilen bis überhängenden Felspartien dahin, atemberaubende Tiefblicke auf die Schlucht unter uns inklusive.

Und dann, endlich, erreichen wir die Stelle, wo sich zugleich der Blick weitet und die Sonne scheint. Tief unten zeigt sich ein See mit milchig-grünem Wasser, und gleich daneben ein Wasserfall, dessen Wasser im Wind zerstiebt, bevor es unten ankommt. Der Weg, der nun vor uns liegt, wäre vor 150 Jahren noch dem Rand des Gletschers gefolgt. Heute erblickt man hier statt des ewigen Eises nur noch einen riesigen Felstrog, dessen Flanken zerbröselnd hinunter stürzen oder bereits schon gestürzt sind. Denn der See tief unten ist erst vor ein paar Jahren durch einen gewaltigen Felssturz entstanden.

Man könnte hier oben noch ein ganzes Stück weiter laufen, ohne dass die grandiose Sicht noch wesentlich grandioser würde, also lassen wir uns auf einem Bänkli nieder und genießen Blick und Sonne, bis uns der fortgeschrittene Tag wieder zurück zum Pfingstegg und ins Tal lockt.

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Ein Lost Place

Der Wegweiser zum Berggasthaus „Chalet Milchbach“ unweit der Bushaltestelle „Oberer Gletscher“ trägt den dezenten Hinweis „derzeit geschlossen“. Was nach Renovierung klingt, ist in Wirklichkeit eine Tragödie. Denn der kleine Gasthof hat seine Attraktion verloren: den Gletscher.

Ich war vor rund 35 Jahren schon einmal dort oben. Wegen der Eisgrotte: man konnte ein Stück weit in das grünblaue Gletschereis hineingehen und die faszinierende Lichtstimmung genießen. Damals war der Gletscher im Vorstoß begriffen, heute hat er sich jedoch so weit in die Schlucht hinauf zurückgezogen, daß vom Chalet aus kein Eis mehr zu sehen, geschweige denn zu erreichen ist.

Dennoch hat sich die Mühe des Aufstiegs gelohnt. Denn das Chalet hat sich seit seiner Schließung zu einem typischen „Lost Place“ entwickelt: das Fenster des SB-Schalters verrammelt, der Fußboden der Aussichtsterrasse durchgebrochen, der kleine Spielplatz, zu dem noch eine Rutsche hinabführt, mit Gestrüpp überwuchert. Es gibt noch das Drehkreuz, das einst irgendeinen Zugang geregelt hat. Natürlich, zur Eisgrotte. Ein Blick in die 100 Meter tiefe und mindestens ebenso breite Schlucht führt eindrücklich vor Augen, wie gewaltig die verschwundene Eismasse einst gewesen ist.

Der Aufstieg hier herauf war einer jener typischen Wege, bei denen man immer glaubt, an der nächsten Kurve das Ziel erspähen zu können, dann aber beim Erreichen derselben lediglich bis zu einer weiteren Kurve sehen kann, die nun aber ganz sicher die Stelle ist, von der aus man das Ziel sehen kann. Drauf und dran umzukehren erblicke ich einen Mann, den ich fragen kann. „Es ist gleich da oben“, sagt er, „ich weiß das, weil es gehört mir.“

Ein Gasthaus an einem Ort zu besitzen, der 100 Jahre lang ein spektakuläres Schauspiel bot, und den nun niemand mehr besuchen will, ist wahrlich ein trauriges Schicksal. Aber vielleicht wachsen die Gletscher ja eines Tages wieder.

Heute morgen waren wir noch im Grindelwalder Ortsteil Itramen unterwegs. Das ist eine Streusiedlung, die sich den südwestlichen Berghang hinaufzieht und von einer Ortsbuslinie erschlossen ist. Und das, obwohl die Straße stellenweise kaum breiter ist als der Bus. Man kann, wenn man wetterbedingt keine Lust auf große Bergtouren hat, dort oben herumwandern und den Blick über ganz Grindelwald schweifen lassen. Und ebenso über die Berge, die es umrahmen. Falls sie ihre Häupter nicht gerade dezent hinter Wolkenschleiern verbergen.

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Beim Marmorbruch

In der Lodge kochen sich die Gäste ihr Frühstücksei selbst: man nimmt einen Halter, hängt ein rohes Ei hinein und dann alles zusammen in den Topf mit kochendem Wasser, stellt sich eine Eieruhr und merkt sich die Farbe seines Eierhalters. Wenn man dann zurückkommt, ist das Ei genau richtig gekocht. Oder verschwunden, weil ein anderer Gast irgend etwas damit angestellt hat. Im schlimmsten Fall nimmt man zwei vermeintlich gleich lang gekochte Eier heraus, geht damit zum Tisch – und stellt fest, dass eines von beiden noch roh ist. Wie mag das wohl zugegangen sein?

Grindelwalder Marmor gehört zu den schönsten und zugleich seltensten Gesteinen der Schweiz, er wurde vom Jahr 1740 an aus einem kleinen Marmorbruch links oberhalb der Gletscherschlucht abgebaut. Aber schon 30 Jahre später gab es ein Problem: das Jahr für Jahr weiter vorrückende Eis des unteren Grindelwaldgletschers bemächtigte sich des kleinen Steinbruchs und verhinderte so den weiteren Abbau. Als sich der Gletscher rund 100 Jahre später wieder zurückzog und die Stelle wieder freigab, fand man alles nahezu unverändert vor und konnte den Abbau noch für etliche Jahrzehnte fortsetzen, bis er dann um 1900 herum unwirtschaftlich wurde.

Aber wo genau befindet sich dieses interessante Natur- und Kulturdenkmal? Das Schild am Eingang der Gletscherschlucht verweist lediglich auf das Restaurant zum Marmorbruch. Fünf Minuten entfernt soll es sein, und das kleine Sträßlein führt steil bergan. Nach 20 Minuten sind wir oben, der Bruch befindet sich direkt hinter dem Gebäude. Man sieht deutlich die Schrotgräben, entlang derer die Blöcke aus dem Berg gepickelt wurden, sowie einige fertige und fast fertige Blöcke. Bis hierher soll das Eis vorgedrungen sein? Man kann es kaum glauben.

Etwas unterhalb dieser Stelle existiert noch der Stollen, wo weitere Blöcke bergmännisch aus der Tiefe geholt wurden. Ich wage mich so weit hinein, wie das Tageslicht reicht. Danach folgen wir noch ein Stück weit dem Weg entlang des oberen Schluchtrandes und über eine kleine Brücke, von der aus man herrliche Tiefblicke genießen kann.

Und dann ist dieser relativ kurze Ausflug auch schon wieder zu Ende, der Ortsbus 122 bringt uns zurück ins Zentrum und der 121er von dort an die Lodge.

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Ein Museumstag in Grindelwald

In der Seitenmoräne des abgeschmolzenen unteren Grindelwaldgletschers hat man Arvenstämme gefunden, die der Gletscher offensichtlich bei einem nacheiszeitlichen Vorstoß mitgerissen hat. Es muss also an der Stelle, die in jüngster Zeit eisfrei geworden ist, dereinst ein Wald gestanden haben, was auf eine Epoche mit ähnlich warmem Klima wie heute hinweist, zur Zeit der Römer vielleicht.

Zwei der geborgenen Stämme sind im Grindelwald-Museum ausgestellt, zusammen mit einem Stereofoto, das der Ortspfarrer Nil im Jahr 1856 aufgenommen und im eigenen Labor entwickelt hat, also etwa zur Zeit des Höchststandes. Damals waren Kameras noch ausgesprochen klobige Apparate, die erst einmal dort hinaufgeschleppt werden wollten.

Der Tourismus steckte damals noch in den Kinderschuhen. Das Restaurant auf dem Faulhorn, heute einigermaßen bequem von der Bergstation der Firstbahn aus zu erreichen, bezwang man damals auf dem Rücken von Pferden oder Maultieren, die ganz feinen Damen ließen sich sogar in einer Sänfte hinauftragen.

Samuel Brawand, der Vater des bekannten Politikers und Bergführers, starb 1902 durch Blitzschlag, im Museum sind sein Pickel, sein Führerbuch und seine Sackuhr ausgestellt.

Um das Jahr 1900 herum entstanden die ersten technischen Aufstiegshilfen, zuerst schienengebundenene wie die Bahn auf die Kleine Scheidegg oder die Jungfraubahn, sowie der Wetterhornaufzug als erste Luftseilbahn der Welt. Rund 50 Jahre später folgten dann der Sessellift auf den First, den der Verfasser noch von seinem Urlaub in den 1980er-Jahren kennt, die Männlichen-Kabinenbahn von 1978 und in neuerer Zeit jetzt die Umlauf-Gondelbahnen mit Kapazitäten, die auch für den winterlichen Skibetrieb reichen.

Überhaupt, der Wintersport. Im Museum ist er anschaulich dokumentiert: die ersten Ski mit Seilzugbindung, Schlittschuhe, ein Bob, der legendäre Velogemel (Schlitten) für Herren, Damen, Kinder und den Postboten. Es waren vor allem englische Touristen, die sich über Abfahrtslauf, Eiskunstlauf, Curling und Bandy (Vorform des Eishockey) hinaus so allerlei unterhaltsame Wettbewerbe einfallen ließen, unter anderem das Eierblasen, zu dem es im Museum auch eine Illustration gibt.

Im Sommer wiederum waren es die Bergsteiger, die für Schlagzeilen sorgten. 1921 gelang die Erstbesteigung des Eiger über den Mittellegigrat, in den 1930er-Jahren widmete man sich dann dem „letzten Problem“ der Alpen, der berüchtigten Eigernordwand. Das Puch-Motorrad von 1932 des Österreichers Heinrich Harrer, einem der Erstbezwinger, ist eines der markantesten Ausstellungsstücke zu diesem Thema. Ein Nebenraum birgt diverse weitere Requisiten, kurze Hörspiele schildern die zugehörigen Ereignisse, und an der Wand hängen Zeitungsausschnitte, die einen noch heute erschaudern lassen. Denn nicht alle in der Todeswand Verunglückten konnten zeitnah gefunden und geborgen werden.

Typisch für ein Ortsmuseum sind weiterhin die Ausstattung einer Käserei, die Ski-Werkstatt von 1900, ein Bandwebstuhl von 1510, allerlei Handwerksgerät, die Feuerspritze von 1776, die Wasserturbine der Itramen-Säge, eine Klaverzither, ein altes Turmuhrwerk sowie etliche Wanduhren, das Modell im Maßstab 1:25 eines typischen Grindelwalder Hauses, eine Reisekamera 30×30 sowie die Goldene Schallplatte der Boss Buebe für ihr bekanntestes Stück „s‘Träumli“.

Ein besonderes Stück ist auch die mechanische Schreibmaschine „Smith Premier“ mit getrennten Typenhebeln für Groß- und Kleinbuchstaben.

Im Jahr 1910 entstand in Grindelwald ein Gewerbebetrieb, der auf die Herstellung von Limonade aus Gletscherwasser spezialisiert war. Etwa um dieselbe Zeit baute die Weltfirma Sauter AG in Grindelwald die ersten Zeitschalter. Die Bedingungen waren aber ungünstig, und die Firma verlegte ihren Sitz nach Basel.

Von der im 16. Jahrhundert abgebrochenen Petronella-Kapelle, die einst den Beginn eines hochalpinen Weges von Grindelwald hinüber ins Wallis markierte, existiert heute nur noch die Glocke, Grindelwalds wertvollstes Altertum, und auch die nur als Abguss, da das Original 1892 dem großen Grindelwalder Brand zum Opfer fiel.

Bis 1760 wurde in Grindelwald Marmor abgebaut, dann bemächtigte sich der vorstoßende Gletscher des Steinbruchs und gab ihn erst 1867 wieder frei.

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Grandiose Aussicht vom Piz Gloria

Der Ort Mürren ist aufgrund seiner besonderen geographischen Lage nur per Seilbahn ab Lauterbrunnen und anschließender Zugfahrt zu erreichen. Dass sich die Mühe lohnt, liegt zum einen an der hübschen Aussicht, zum anderen an einer weiteren Seilbahn, die von Mürren in zwei Etappen hinaufführt zum Schilthorn, der cineastischen Welt besser bekannt als Piz Gloria.

Aber beginnen wir mit dem Anfang. Nach Lauterbrunnen führen von Grindelwald aus zwei Schienenwege: mit dem Zug über Zweilütschinen, also im Tal entlang, oder mit der Zahnradbahn über die Kleine Scheidegg. Der heute makel- und wolkenlose Himmel erleichtert die Entscheidung erheblich. Und so kommen wir in den Genuss, das Etappenziel Mürren und überhaupt die ganze Geographie des Lauterbrunnentales samt Staubbach-Wasserfall schon eine ganze Weile vorher vor Augen zu haben.

Zwar gibt es oben kaum jemanden, der so früh am Tag schon wieder per Bahn dem Tal zustrebt. Das ändert sich aber, als wir Wengen passieren. Und fast alle wollen sie unten im Tal schnurstracks weiter in die Gondel, die zur Grütschalp hinauffährt. Oben angekommen, setzt sich die 100%ige Auslastung der Verkehrsmittel natürlich fort. Auf dem Weg vom Bahnhof Mürren bis zur Talstation am anderen Ortsende verliert man sich dann zwar ein wenig aus den Augen, aber spätestens in der Gondel zur Mittelstation Birg sind dann alle wieder kuschelig beisammen. Zum Glück steigen aber einige schon in Birg aus.

Sie wissen nicht, was sie verpassen. Denn die Aussicht von da oben erweist sich als atemberaubend und soll bei klarem Wetter bis zum Mont Blanc reichen. Haben wir heute klares Wetter? Aber sowas von! Und so ist der höchste Berg der Alpen auch schnell ausgemacht: weit weit weg zwar, aber dennoch klar und deutlich. Die eigentliche Attraktion hier oben ist aber natürlich das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, nach rechts ergänzt um eine Abfolge vergletscherter Gipfel, die man gar nicht alle aufzählen kann.

Gipfelstation und Drehrestaurant verdanken ihre Existenz im wesentlichen der Auswahl als Drehort für den Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ von 1969, den viele James-Bond-Liebhaber für den besten halten, der je gedreht wurde. Und recht haben sie. In der Ausstellung unterhalb der Hubschrauber-Plattform läßt sich die Faszination der Dreharbeiten an diesem faszinierenden Ort gut nachvolziehen.

Um den langen Weg zurück ins Quartier etwas anders zu gestalten als die Anreise, nehmen wir noch einen kleinen Umweg über Interlaken-Ost und die Standseilbahn hinauf zum Harder Kulm: ein Ziel, auf das der Spruch „der Weg hat sich gelohnt, denn nun wissen wir ganz genau, dass sich der Weg nicht lohnt“ heute voll und ganz zutrifft. Zwar ist natürlich der Tiefblick auf die beiden Seen, denen Interlaken seinen Namen („zwischen den Seen“) verdankt, die Fahrt dort hinauf durchaus wert. Allein von dort wieder ins Tal zu gelangen erweist sich als ungeahnt schwierig, denn natürlich sind wir nicht die einzigen, die um diese Tageszeit vor der talwärts gehenden Gondel anstehen.

Und so kommen wir erst wieder in Grindelwald an, als hier bereits alles geschlossen ist und die Gehsteige hochgeklappt. Und das schon um 19 Uhr.

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