Geburtsort des Tango

In Stadtviertel „La Bocca”, gleich neben dem alten Hafen, wurde der Tango erfunden. Heute können die Besucher sich dort mit Tangotänzern oder Tänzerinnen ablichten lassen, und auch sonst ist alles touristisch bestens erschlossen, wir könnten noch ein Weilchen dem Tanzpaar zusehen oder dem Bandoneonisten ein wenig länger lauschen. Aber die Stadt hat noch so viel anderes zu bieten!

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Bereits hinter uns haben wir die Wachablösung am Grab des Befreiungskämpfers San Martin in der Kathedrale, einem innen wie außen faszinierenden Kirchenbau. Nun stehen die beiden Wachtposten wieder da wie Schaufensterpuppen, einer zur Linken, einer zur Rechten.

Die von den Argentiniern sehr verehrte Evita Peron hingegen braucht keine Wache mehr, sie liegt in sechs Metern Tiefe hinter einer Stahlplatte auf einem Friedhof mit mehr oder weniger gepflegten Grabmonumenten, durch deren Fenster man einen Blick auf die Särge der hier Ruhenden erhascht.

Daß die Stadt ein wenig an Paris erinnert, liegt an den schmucken Gebäuden in den Seitenstraßen des Prachtboulevards „9 de Julio”, auf dem ein Obelisk Verkehrshindernis spielt. Für heute abend haben wir eine Tangoshow gebucht, morgen wollen wir dann die Stadt auf eigene Faust erkunden.

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