Ansichten und Aussichten

Die Stadt verfügt über einen Palast, den Stadtpalast. Er ist eine Mischung aus Burg und Palast, endlose dunkle Gänge und Treppen wechseln sich ab mit Prunkräumen, die mit allerlei seltsamen Dingen bestückt sind. Ein Pferd, dem ein Elefantenrüssel vors Maul gebunden ist. Wozu das denn? Nun, Elefanten greifen niemals einen Heranwachsenden ihrer eigenen Art an. In einem anderen Raum zeigt ein Bild eine Tigerjagd – auf ein ganzes Dutzend Tiere. Es ist eigentlich immer dasselbe Tier, der Maler hat einfach nur den gesamten Ablauf der Jagd in ein einziges Bild gemalt.

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Natürlich erhaschen wir auch einen Blick hinaus auf den Inselpalast. Er diente einst als Kulisse für den James Bond Streifen „Oktopussy“.

Unsere Reisegruppe residiert etwas weniger pompös im Trident Hotel, mit schönem Blick hinaus auf den See. Einen noch schöneren Blick hatten wir nur im Restaurant, wo wir heute das Mittagessen einnahmen. Mit Motor-Rickschas ging es anschließend zur Miniaturen-Malschule. Die Künstler arbeiten mit Pinseln aus Kamelwimpern oder Haaren von Steifenhörnchen, jener putzigen Gesellen, die uns hier so oft begegnen.

Category: Allgemein, Indien 2016
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